Perfekte Nachtaufnahmen dank Langzeitbelichtung

Ein klarer Sternenhimmel oder ein leuchtender Mond in der Dunkelheit – Nachtaufnahmen mit Langzeitbelichtung sind einzigartig. Für viele Fotografen ist diese Fotokunst eine grosse Herausforderung. Schliesslich ist das Fotografieren in der Nacht nicht leicht und bei falscher Kameraeinstellung sind die Bilder in der Regel unbrauchbar. Wenn du dich für die Nachtfotografie interessierst, solltest du auf jeden Fall einen Fotokurs besuchen. Sofern du aus der Schweiz kommst, empfehle ich dir die Fotoschule Baur, in der ich an vielen Kursen teilgenommen habe. Mein heutiger Blogbeitrag nennt dir nützliche Tipps für perfekte Nachtaufnahmen mit Langzeitbelichtung.

Voraussetzungen für die Nachtfotografie

Ich werden oftmals gefragt, ob es schwer ist, gute Nachtaufnahmen zu fotografieren. Wenn du alle Voraussetzungen erfüllst und zusätzlich Geduld mitbringst, gelingen dir ebenso schöne Fotografien vom Nachthimmel.

Für die Nachtfotografie mit Langzeitbelichtung benötigst du:

– Kamera oder Smartphone mit manueller Einstellung (ISO, Blende, Belichtung)
– Stativ und stabilen Untergrund

Mit diesen Tipps gelingen dir einzigartige Nachtfotos

Tipp 1: Der richtige Untergrund

Bei der Nachtfotografie sind Verwackler tabu. Aus diesem Grund solltest du für deine Kamera ein Stativ wählen. Gleichzeitig ist es sinnvoll, einen stabilen Untergrund zu nutzen, sodass deine Aufnahmen keine Störungen aufweisen. Du findest stabile Untergründe überall – sei es ein Stromkasten, ein Geländer oder eine Bank. Am besten testest du aus, auf welchem Untergrund deine Kamera stabil steht.

Tipp 2: Mit Langzeitbelichtung fotografieren

Viele fragen sich zurecht, warum bei Nachtaufnahmen mit Langzeitbelichtung fotografiert werden soll. Kurz erklärt: In der Nacht ist es dunkel, trotz allem gibt es zahlreiche verschiedene Lichteinflüsse von Strassenlaternen, Reklameschildern und Autos. Mit der Langzeitbelichtung kannst du dieses Licht optimal einfangen und auf deinen Aufnahmen entstehen keine ungewollten Störungen.

Tipp 3: Die optimale Kameraeinstellung

Für schöne Nachtaufnahmen muss deine Kamera richtig eingestellt sein. Ich empfehle dir, eine Kamera mit manueller Einstellung zu wählen. Dementsprechend kannst du ISO, Belichtung und Blende individuell einstellen und deine Bilder sind einzigartig. Smartphone oder Kamera? Kamera! Mit einer hochwertigen Kamera hast du deutlich mehr Möglichkeiten, als mit einer klassischen Handykamera.

Tipp 4: Sonstige Tricks

Für störungsfreie Aufnahmen kannst du zusätzlich einen Selbstauslöser nutzen, sodass keine Verwacklungen auf dem Bild entstehen können. Sofern es in der Nacht kalt und windig ist, denk an warme Kleidung und einen Haltegurt für Kamera und Stativ. Zu guter Letzt ist die Wasserwaage ein nützlicher Helfer, um den optimalen Untergrund zu finden. Schliesslich sollen deine Nachtaufnahmen mit Langzeitbelichtung perfekt werden.

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