Stative für Anfänger – Darauf sollte geachtet werden

Gerade von Neulingen immer wieder unterschätzt präsentiert sich das Stativ als wichtiges Zubehör für jeden Fotografen, hilft es doch dabei scharfe Bilder zu schiessen. Vor allem bei der Verwendung eines Fernauslösers gibt es keine Wackler, die das Foto verschwimmen lassen. Auch längere Belichtungszeiten von mehreren Sekunden sind problemlos einsetzbar, was gerade Nachts eine enorme Erleichterung ist und für echt schöne Bilder sorgt. Bei der Wahl des Materials eines Stativs scheiden sich allerdings die Geister, denn während einige auf Carbon schwören, kommen viele Fotografen auch mit einfachen Aluminium-Gestellen zurecht. Natürlich spielen auch Budget und die eigenen Wünsche an das Stativ eine grosse Rolle.

Die wichtigsten Funktionen

In erster Linie punktet ein gutes Stativ durch eine möglichst hohe Stabilität, schliesslich ist dies die Hauptaufgabe des Zubehörs: Die Kamera soll bewegungslos auf einem Fleck gehalten werden. Die Stabilität selbst hängt in erster Linie von der Dicke der Beine ab, aber natürlich sind auch Faktoren wie Verarbeitung, interne Mechanik und Anzahl der Auszüge nicht zu vernachlässigen. Ausserdem dürfen auch Schnellwechselsystem und Stativkopf bei der Wahl des Stativs nicht vergessen werden, die ebenfalls die Stabilität sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Die Wahl der Materialien hängt in erster Linie davon ab, welches Gewicht gesucht wird, denn während schwere Stative einen besonders festen Stand haben, fallen sei beim Herumtragen doch schnell negativ auf. Carbon ist eine gute Variante, da es sowohl leicht als auch stabil ist, jedoch liegen entsprechende Geräte auch preislich eher am oberen Ende. Auch die Gesamtgrösse eines Stativs sollte abhängig von den eigenen Bedürfnissen gewählt werden, denn kleine Modelle sind sehr stabil und oftmals auch leichter, allerdings ist ihr Einsatz durch die geringe Höhe auch recht beschränkt.

Wer sich etwas länger mit der Fotografie beschäftigt, wird unweigerlich einmal eine Diskussion bezüglich der Mittelsäule eines Stativs mitbekommen. Viele Fotografen weisen darauf hin, dass sie eigentlich gar nicht notwendig ist und nur eine grössere Höhe suggeriert, während sie die Stabilität negativ beeinflusst. Darüber hinaus verhindert sie einen Einsatz in Bodenhöhe, da sie eben Platz braucht und damit viele Fotografen von einer flexiblen Nutzung abhält. Allerdings gibt es eben doch einige Bereich, in der die Mittelsäule einen sinnvollen Einsatz bietet: Wer zum Beispiel Still-Leben fotografieren möchte oder in der Makro-Fotografie unterwegs ist, der bekommt mit einem solchen Stativ ein sinnvolles Zubehör an die Hand. Wesentlich einfacher ist die Wahl beim Beinauszug, denn dort sind entweder Dreh- oder Klickverschlüsse vorhanden, die eigentlich beide gleich gut funktionieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.